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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Die Erfolge der antidepressiven Pharmakotherapie haben eine differenziertere Betrachtungsweise auf das Ansprechen einer Medikation ermöglicht. Während etwa in der 70er Jahren die antidepressive Medikation vorwiegend bei schweren Depressionen angewandt wurde, hat zum Beispiel die Einführung der selektiven Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) erstmals die Behandlung bei leichteren Formen der Depression möglich gemacht, da auch die Patienten aufgrund der geringeren Nebenwirkungen bereit waren, diese Medikation in der richtigen Dosierung über einen längeren Zeitraum einzunehmen.

O. Univ.-Prof. DDr. h.c. Dr. Siegfried Kasper
für die Österr. Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie (ÖGPB)

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychiatrischen Störungen des Kindes- und Jugendalters, die bei der Mehrzahl der Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt. Derzeit werden die meisten erwachsenen Betroffenen allerdings nicht diagnostiziert und erhalten daher keine adäquate Behandlung in Bezug auf ihre ADHS-Symptomatik.
Immer öfter sind Kinder- und Jugendpsychiater mit den Folgen von Aggression und Delinquenz konfrontiert - bei Opfern wie bei Tätern. Psychiater beobachten weiters einen "epochalen" Syndromwandel.
Weltweit läuft die Forschung nach den Ursachen der Parkinson'schen Erkrankung und verwandten neurodegenerativen Bewegungsstörungen auf Hochtouren. Maßgeblich daran beteiligt sind die amerikanischen National Institutes of Health.
Ärztliche Ordinationen, Ambulanzen und Beratungsstellen werden zunehmend von Menschen aufgesucht, die durch süchtiges Spielen in enorme Schwierigkeiten geraten sind: ein Beitrag über die Wege aus der Abhängigkeit.
In den letzten Jahren wurde die enorme phänotypische Variabilität des GLUT1-Defizienz-Syndroms zunehmend erkannt. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Generika haben in der Neurologie ihren festen Stellenwert. Aus pharmakoökonomischen Gründen sind generische Präparate zu favorisieren. Allerdings sind dabei einige Richtlinien zu beachten.
Patienten mit Morbus Parkinson oder atypischen Parkinson-Syndromen brauchen eine hochspezialisierte Betreuung sowie einen Gesamtbehandlungsplan – ein Umstand, dem im Gesundheitswesen noch viel zu wenig Rechnung getragen wird.
CliniCum neuropsy 6/2010
CliniCum neuropsy 6/2010

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