Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Die Erfolge der antidepressiven Pharmakotherapie haben eine differenziertere Betrachtungsweise auf das Ansprechen einer Medikation ermöglicht. Während etwa in der 70er Jahren die antidepressive Medikation vorwiegend bei schweren Depressionen angewandt wurde, hat zum Beispiel die Einführung der selektiven Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) erstmals die Behandlung bei leichteren Formen der Depression möglich gemacht, da auch die Patienten aufgrund der geringeren Nebenwirkungen bereit waren, diese Medikation in der richtigen Dosierung über einen längeren Zeitraum einzunehmen.
O. Univ.-Prof. DDr. h.c. Dr. Siegfried Kasper
für die
Österr. Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie
und Biologische Psychiatrie (ÖGPB)






