Die Psychoonkologie stellt einen
Spezialbereich dar, der besonders
durch die medizinische Interdisziplinarität
und enge Zusammenarbeit mit anderen
Berufsgruppen, wie z.B. Sozialarbeitern
und Seelsorgern, gekennzeichnet ist.
Psychische Erkrankungen nehmen zu und
daher auch die Nachfrage an Fachärzten
für Psychiatrie. Aktuelle Studien zeigen,
dass der steigende Bedarf kaum gedeckt
werden kann. Der Weiterbildung im Fach
Psychiatrie kommt daher in Zukunft eine Schlüsselrolle zu.
Kürzlich wurde durch die Internationale Liga gegen Epilepsie eine neue Klassifikation von epileptischen
Anfällen und Epilepsien vorgestellt. Welche wichtigen Updates es unter anderem noch gegeben
hat (subjektiv ausgewählt), zeigt der folgende Artikel zur Diagnostik und Therapie.
Schritt für Schritt zurück in die Lebens- und
Arbeitswelt: An Österreichs erster ambulanter Reha-Klinik werden Patienten mit psychischen Erkrankungen auf den beruflichen
Wiedereinstieg vorbereitet.
Selbsthilfe-Initiativen sind mittlerweile fixe Bestandteile im Gesundheitswesen. Größten
Zulauf erfahren Selbsthilfegruppen, die im System agieren und mit Psychotherapeuten
und Ärzten eng kooperieren.
Ein breites Spektrum an körperlichen und psychiatrischen Komorbiditäten
ist vor allem im klinischen Kontext bei Essstörungen
zu beachten. Die Komorbidität muss unbedingt erfasst und
in ein umfassendes Therapiekonzept integriert werden. Für die
Psychopharmakotherapie kann sie oft die spezifische Indikation
stellen.
Der folgende Artikel gibt eine Übersicht
über die aktuellen Entwicklungen
der häufigsten neurologischen
Störungen, die bei systemischen
rheumatologischen Erkrankungen
auftreten können.
Amokläufe sind zwar selten, die Täter weisen jedoch überproportional häufig psychiatrische Störungen auf. Psychiater
sind für Risikoeinschätzungen und -management qualifiziert.
Vielen Leistungssportarten wohnt ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen inne. Die Sportpsychiatrie trägt den
Bedürfnissen der Sportler hinsichtlich Prävention und Therapie Rechnung.
Frühe Intervention, Psychotherapie und Selbsthilfe stellen wichtige Aspekte der Behandlung von bipolaren Störungen
dar; nicht nur in jungen Jahren, sondern auch in höherem Alter.
Bei chronisch neuropathischen Schmerzen kommen zunehmend topische Therapeutika
zum Einsatz. Vorteile sind niedrige systemische Nebenwirkungsraten sowie
geringes Risiko einer pharmakologischen Interaktion.
Die Konvergenzhypothese, Kombinationstherapie bei Migräne und das europäische Projekt Eurolight waren Themen
der wissenschaftlichen Sitzung der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft.
In die Thrombolyse und die mechanische Thrombektomie werden große therapeutische Hoffnungen beim akuten
Schlaganfall gesetzt – basierend auf unterschiedlichster Datenlage.
Neue Studienergebnisse geben Hoffnung für eine einfachere und sichere medikamentöse Prävention von Schlaganfällen
bei Vorhofflimmern. Stroke-Units erweisen sich als effizient in vielerlei Hinsicht.