Der Begründer der Logotherapie wäre dieser Tage
100 Jahre alt geworden – seine Lehre ist heute
aktueller denn je.
Multiple Sklerose tritt bevorzugt in einem Zeitraum intensiver Lebens- und Familienplanung auf. Für Frauen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, ergeben sich daher auch besonders häufig Fragen zur und um die Schwangerschaft. Aus neurologischer Sicht bestehen keinerlei Einwände, da die MS durch eine Schwangerschaft insgesamt nicht negativ beeinflusst wird.
In den letzten Jahren haben sich die Therapieoptionen zur Behandlung des neuropathischen Schmerzes deutlich verbessert.Vor diesem Hintergrund bedarf es einer sorgfältigen Abwägung von erwünschten und unerwünschten Nebenwirkungen der Behandlung und dem Wissen um die Wirksamkeit der verschiedenen Substanzen.

Die unspezifische Wirkung einer Psychotherapie dürfte allerdings mehr Gewicht haben als therapiespezifische Komponenten.
Wegen „unplausibler Abrechnungen“ soll ein Wiener Psychiater der Gebietskrankenkasse insgesamt 500.000 Euro an Honoraren zurückzahlen.
Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie ist eine Subspezialität der Psychiatrie an der Nahtstelle zur übrigen Medizin. Dem Konsiliarpsychiater kommt eine vermittelnde Funktion zu.
Lang wirksames Naltrexon wurde gut vertragen und erzielte eine Reduktion des schweren Trinkens bei therapiesuchenden, alkoholabhängigen Patienten während einer sechsmonatigen Therapiedauer. Diese Daten weisen darauf hin, dass lang wirksames Naltrexon einen Benefit in der Therapie der Alkoholabhängigkeit bringen kann.
Haloperidol war mit signifikantem Verlust von grauer Substanz assoziiert, während das bei Olanzapin nicht der Fall war. Post-hoc-Analysen weisen darauf hin, dass die Behandlungseffekte mit dem Gehirnvolumen und der Psychopathologie der Schizophrenie assoziiert sein könnten. Die unterschiedlichen Behandlungseffekte auf die Morphologie des Gehirns könnten auf eine Haloperidol-assoziierte Toxizität oder auf bessere therapeutische Effekte von Olanzapin zurückzuführen sein.
Ungeachtet des therapeutischen Nutzens von Cannabis relativieren vor allem akute psychotrope Nebenwirkungen den medizinischen Einsatz von Cannabinoidpräparaten.
Trotz begrenzter Evidenz ist die Praxis der Polypharmazie mit Antipsychotika zur Behandlung der Schizophrenie weit verbreitet. In Österreich werden rund 29 Prozent der schizophrenen Patienten mit zwei oder mehr Antipsychotika behandelt.
Rund 600 Personen erkranken jährlich in Österreich an einem Hirntumor. Neue, multidisziplinäre Therapien erhöhen die Überlebenschancen. Das Gesundheits- und Sozialsystem trägt dem aber noch nicht Rechnung, kritisiert Univ.-Prof. Dr. Christine Marosi, Programmdirektorin für ZNS-Tumoren an der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin I.
Depressionen sollten den klassischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte zugerechnet werden, forderten Experten bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.
Sieben Prozent der Spitalsaufenthalte der Wiener erfolgen wegen primär psychiatrischen Erkrankungen. Neun Prozent der Bevölkerung weisen laut eigenen Angaben ein hohes Maß psychischer Beschwerden auf,weitere 30 Prozent haben moderate Probleme.
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