CliniCum neuropsy
Gerade die medikamentöse Therapie von Schwangeren stellt Psychiater vor eine besondere Herausforderung. Es gilt, die Mutter einer adäquaten Therapie zuzuführen und gleichzeitig das teratogene Risiko minimal zu halten. Ein Überblick über häufige Störungen und deren Behandlung.

DFP-Literatur: Fach Psychiatrie

Jaeggi: „Wir als Wissenschaftler sind nicht nur uns selbst und dem Elfenbeinturm verpflichtet. Wir müssen auch imstande sein, verständlich zu machen, wie die Psychologie uns helfen kann, Probleme des modernen Lebens besser zu verstehen.“
Psychiatrische Notfälle stellen die behandelnden Ärzte vor eine besonders große Herausforderung: Eine schnelle, effiziente und möglichst verträgliche Behandlung ist für den Patienten von vitaler Bedeutung.
Psychiatrische Patienten erhalten eine Tagesstruktur – manchmal sogar mit Unterstützung von Rindern, Schweinen und Schafen. Seit mehr als 35 Jahren wird in Kärnten das Modell der psychiatrischen Außenpflege mit Erfolg praktiziert.
In der Therapie des Morbus Parkinson gibt es Neues: Der COMT-Hemmer Tolcapon wurde rehabilitiert, die tiefe Hirnstimulation des Pallidus hilft gegen Dystonie, und Rivastigmin hat sich als moderne Strategie gegen die Parkinson-Demenz durchgesetzt. Die Hoffnungen der Zukunft liegen in der transdermalen Medikamentenapplikation.
Bei der Therapie straffälliger, psychisch kranker Patienten müssen deren spezifische Gefährlichkeit und der Delikthintergrund bewertet werden. Nur so können die individuell richtigen Maßnahmen gesetzt werden.
Die Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsstörung kann nur verhindert werden, wenn in der akuten Phase auf Prädiktoren geachtet wird. Der Grundstein für die Vulnerabilität gegenüber Spätfolgen wird oft schon in der Kindheit gelegt.
Wenn es eng wird in der Supinatorloge, zeigt sich der tiefe Ast des N. radialis gereizt: Schwäche oder Schmerz sind die Folge.
Nach zweijähriger Zu- und Umbauphase wurde die Gailtal-Klinik in Hermagor neu eröffnet. Damit stehen 140 Betten für die Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose und Parkinson zur Verfügung.
Psychotische Krankheiten sind mit einem erhöhten Risiko für aggressives Verhalten und gewalttätige Verbrechen assoziiert. Ob es eine Assoziation mit sexuellen Straftaten gibt, ist unbekannt.
Das Risiko eines rezidivierenden Insults liegt in der Woche nach einer transienten ischämischen Attacke (TIA) oder einem leichten Schlaganfall bei bis zu zehn Prozent.
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CliniCum neuropsy6/07