CliniCum neuropsy

In den vergangenen Jahren haben psychotherapeutische und insbesondere psychoedukative Verfahren eine besondere Bedeutung bei der Behandlung bipolarer affektiver Störungen erhalten. Die wissenschaftlichen Arbeiten verschiedener Gruppen konnten zeigen, dass Psychoedukation bei bipolaren Störungen zu Verbesserungen der Behandlungscompliance, des Informationsstands der Patienten, der Symptomatik, des psychosozialen Funktionsniveaus sowie zu subjektiven Verbesserungen der Lebensqualität führt.

DFP-Literatur: Fach Psychiatrie

Orts- und Luftveränderungen tun nicht nur pflegenden Angehörigen gut – selbst schwer Demenzkranke können durchaus Urlaubserlebnisse haben. Alleine die Angebote dafür sind noch rar.
Standards in der medikamentösen Therapie von Sexualstraftätern gibt es bislang kaum: Es fehlen kontrollierte Studien, und die Gruppe ist zudem sehr heterogen. Ein Item sei jedoch bei fast allen nachweisbar: ein kaum vorhandenes Selbstwertgefühl, sagt der Ärztliche Leiter der Strafanstalt Mittersteig, Wien, Dr. Patrick Frottier.
Psychopharmakogene sexuelle Dysfunktionen (SD) sind häufige unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die bei allen psychopharmakologisch wirksamen Substanzen auftreten können. Patienten sollten gezielt danach befragt werden, da die Zahl spontan berichteter sexueller Funktionsstörungen sehr gering ist. Neben verhaltenstherapeutischen Maßnahmen stehen verschiedene, auch medikamentöse Behandlungsoptionen zur Verfügung.
Paraneoplastische Neurologische Syndrome (PNS) sind seltene, aber klinisch oft sehr eindrucksvolle Krankheitsbilder, die als erstes Zeichen des Tumorleidens oder weniger häufig im Verlauf des Tumorleidens auftreten. Durch den Nachweis antineuronaler Antikörper hat sich das Instrumentarium der immunologischen Diagnostik dieser Krankheitsbilder ausgeweitet und auch zahlreiche Möglichkeiten der Therapie eröffnet.
Ohne Schutzfixierungen geht es nicht. Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) sowie Leiter des Anton-Proksch-Instituts in Wien, erklärt, wie ihre Anzahl möglichst gering gehalten werden kann.
Störungen im Sexualverhalten sind vielfältig. Sie reichen von mangelndem sexuellem Verlangen über Orgasmusstörungen bis hin zu Geschlechtsidentitätsstörungen und Paraphilien. Bei Letzteren sind vor allem strafrechtlich relevante Handlungen zu beachten.
Die funktionelle Magnetresonanztomographie (f-MRT) ermöglicht eine nicht invasive Darstellung von Gehirnaktivierung. Mit wachsender Kenntnis der Muster normaler Netzwerkaktivierungen sowie deren Änderungen bei Hirnerkrankungen lassen sich zukünftige Einsatzmöglichkeiten in der Evaluation der Effekte neurorehabilitativer Strategien erwarten.
Wenn Mütter in schwere psychische Krisen geraten und nicht auf familiäre Unterstützung bauen können, bedeutet das oft die Trennung von den Kindern. Hier ein Betreuungsmanagement aufzubauen stellt noch eine Herausforderung in der psychiatrischen Versorgung dar.
Escitalopram oder problemlösende Therapien führten zu einer signifikant niedrigeren Inzidenz von Depression während der zwölfmonatigen Behandlungsdauer, verglichen mit Plazebo. Die problemlösende Therapie erreichte aber keine signifikanten Resultate verglichen mit Plazebo, wenn man die Intention-to-treat-konservative- Analysemethode einsetzte.
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