CliniCum neuropsy

Neben dem medizinischen Problem sind Rückenschmerzen aufgrund ihrer Häufigkeit auch gesundheitspolitisch von hoher Relevanz. Als Hauptursachen kommen degenerative Veränderungen und Bandscheibenvorfälle, Tumorerkrankungen sowie entzündliche Veränderungen in Frage. Für die Diagnostik sind Bildgebung und neurologischer Status essenziell.

DFP-Artikel: Fach Neurologie

Durch das Zusammenspiel von Biologie, Physiotherapie und Technik können Nervenverbindungen wiederhergestellt werden. Wenn es derzeit auch utopisch scheint, nach einer Querschnittlähmung wieder gehen zu können, so besteht konkrete Hoffnung auf funktionelle Verbesserungen.
Aggression gehört wie Durst, Hunger oder der Sexualtrieb zu den elementaren und angeborenen Trieben des Menschen. Neuere Erkenntnisse belegen für die individuelle Disposition zu exzessiven Aggressionsausbrüchen eine neurobiologische Basis. Hier eröffnen zugrundeliegende Störungen im Neurotransmitterstoffwechsel einen Zugang für medikamentöse Strategien.
Nebenwirkungen bei der Therapie von depressiven Störungen sind meist gut mit dem Rezeptorprofil der Antidepressiva erklärbar. Unerwünschte Wirkungen beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Patienten, sondern führen oftmals auch zum Abbruch der Therapie. Sexuelle Dysfunktionen werden hierfür besonders häufig als Ursache genannt.
Welche Hirnareale verändern sich bei depressiven Erkrankungen? Wie stark und wo im Gehirn werden Serotonintransporter durch SSRI blockiert? Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines Patienten zu remittieren? Auf diese Fragen kann Neuroimaging bereits Antworten liefern – wenn auch bislang nur in der Forschung.
Im Vergleich zur unipolaren Depression ist die Datenlage zur medikamentösen Therapie der bipolaren Depression dürftig, was zu einigen Unterschieden bei den Empfehlungen internationaler Leitlinien geführt hat. Eine Übersicht.
Mehrere kleinere Studien zur Augmentationstherapie
mit Antipsychotika der zweiten Generation lassen
ein recht großes Potenzial vermuten.
Bei etwa drei bis fünf Prozent der Patienten mit multipler Sklerose (MS) tritt der erste Schub bereits vor dem 18. Geburtstag auf. Gerade bei Kindern und Jugendlichen stellt die Differenzialdiagnostik eine besondere Herausforderung dar. Die Therapie orientiert sich – weil kontrollierte Studien fehlen – an den Empfehlungen für Erwachsene.
Die Komorbidität zwischen Alkoholmissbrauch oder -abhängigkeit und einer Major Depression wurde bereits stark beforscht. Doch ist es bis dato unklar, ob Alkoholmissbrauch oder -abhängigkeit das Risiko einer Major Depression erhöht oder ob es sich umgekehrt verhält. Die vorliegende Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Alkoholmissbrauch oder -abhängigkeit und einer Major Depression mithilfe von Modellen mit fixierten Effekten als Kontrolle für Störgrößen und setzte strukturelle Gleichungsmodelle ein, um die Richtung der Kausalität zu bestimmen.
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CliniCum neuropsy 2/09