W2-Stiftungsprofessur auf Zeit für Translationale Uroonkologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte*innen und Wissenschaftler*innen auf internationalem Spitzenniveau. Die Charité ist die gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin und wird weltweit als ausgezeichnete Ausbildungsstätte geschätzt. Die Charité verteilt sich auf insgesamt vier Standorte mit rund 100 Kliniken und Instituten, die in 17 CharitéCentren gebündelt sind. Die Charité hat die Zertifikate zum Audit berufundfamilie® und zum Audit familiengerechte hochschule® erhalten und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Berlin (www.dualcareer-berlin.de).

Die Stiftung Urologische Forschung ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, deren Stiftungszweck die Förderung von Wissenschaft und Forschung in der Urologie ist. Berlin bietet als Wissenschafts- und Gesundheitsstandort durch das Zusammenwirken mit vielen Instituten, Kliniken, Universitäten und Fachhochschulen beste Voraussetzungen für die Arbeit der Stiftung. Die Stiftung Urologische Forschung finanziert Stiftungsprofessuren nach entsprechender öffentlicher Ausschreibung für Spezialgebiete der Urologie, wie urologische Krebsforschung oder Kinderurologie.

An der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist an der Klinik für Urologie am Campus Charité Mitte/Campus Benjamin Franklin am CharitéCentrum 08 für Chirurgische Medizin zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

W2-Stiftungsprofessur auf Zeit für

Translationale Uroonkologie

Besoldungsgruppe W2 BBesG-ÜfBE – befristet für 5 Jahre

(Kennziffer: Prof. 593/2021)

Die Professur kann bei positiver Evaluierung und Zusage einer entsprechenden Anschlussfinanzierung grundsätzlich um weitere fünf Jahre verlängert bzw. ggf. auch entfristet werden. Die Anstellung erfolgt als Professor*in im Angestelltenverhältnis gemäß § 102 Absatz 5 Berliner Hochschulgesetz (BerlHG). Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung für die Berliner Hochschulen (LVVO).

Die Professur vertritt das Gebiet der systemischen Urologischen Onkologie in Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Zu den zentralen Aufgaben der zukünftigen Stelleninhaberin/ des zukünftigen Stelleninhabers gehören:

  • die Weiterentwicklung des Bereiches Urologische Onkologie (z.B. Immuntherapie, Molekulare Diagnostik) sowie klinische Validierung molekularer Veränderungen
  • Erfahrung in der Durchführung klinischer Studien für Uro-Onkologischer Patienten, Organisation der Sammlung von Gewebe und flüssigen und festen Proben für Uro-Onkologische Forschungszwecke
  • Erfahrungen und Engagement in der Lehre, hervorragende didaktische Fähigkeiten und Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung der medizinischen Studiengänge
  • die Einbindung in Forschungsschwerpunkte und Forschungsverbünde der Charité (charite.de) und in fakultätsübergreifende Forschungsnetzwerke/Graduiertenkollegs, des Charité Centrums 08, des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) und des Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC)
  • die Kooperation mit den (vor)klinischen Einrichtungen der Charité und anderen Institutionen Berlins und Brandenburgs
  • Berücksichtigung von Geschlecht und Vielfältigkeit sind sowohl inhaltlich als auch personell in klinischen Versorgungsstrukturen und in Forschungsprojekten

Die/Der Bewerber*in sollte durch die bisherigen wissenschaftlichen und klinischen Arbeiten darlegen, dass sie/er das Gebiet der systemischen Urologischen Onkologie strukturell weiterentwickeln und dem Bereich so ein zukunftsweisendes Profil geben kann.

Einstellungsvoraussetzungen: Gem. § 100 BerlHG Professur oder Juniorprofessur bzw. Habilitation oder äquivalente wissenschaftliche Leistungen und Lehrbefugnis oder eine gleichwertige Qualifikation; erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium, Promotion im In- oder Ausland sowie eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung als Facharzt/Fachärztin für Hämatologie/Onkologie mit Approbation. Langjährige klinische Erfahrung in den Bereichen Hämato-Onkologie und Nachweis der Spezialisierung auf systemische Urologische Onkologie in Leitungsfunktion und Nachweis von erfolgreicher interdisziplinärer klinischer Arbeit werden vorausgesetzt.

Nachweis von Erfahrung im Bereich klinischer Studien, Erfahrung in Studienleitung, Erfahrung bei der evidenzbasierten Erstellung von Therapieleitlinien. Darüber hinaus werden der Nachweis von Publikationen in Journalen mit hohem Impact Factor als Erst- oder Letztautor*in im Uro-Onkologischen Teilgebiet Urothelkarzinom, Hodentumore, oder Prostatakarzinom vorausgesetzt. Internationale Bewerber*innen aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland sollten ein deutsches Sprachdiplom/Sprachzertifikat (gemäß der Kulturministerkonferenz) auf C2-Niveau (Experten) vorweisen können.

Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, sozialer Herkunft, Religion oder Alter.

Schriftliche Bewerbungen erbitten wir mit Einreichung Ihrer konzeptionellen Ideen sowie unter Beachtung der Vorgaben im Internet (https://career.charite.de/am/calls/Bewerbungshinweise.pdf) bis zum 28.01.2022 unter https://career.charite.de hochzuladen.

Bei inhaltlichen Nachfragen zur Professur wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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